FLUXX AG verabschiedet sich von Inhaberaktie
Dialogorientierte Namensaktie überzeugt
Das wichtigste Argument für börsennotierte Gesellschaften, die auf Namensaktien umstellen, ist die verbesserte Kommunikationssituation mit den Aktionären. Das ist das Fazit von registrar services GmbH rückblickend auf die letzten Monate. Alle Erfolgsmeldungen des Eschborner Unternehmens, das für insgesamt 23 Gesellschaften das Aktienregister führt, basieren auf dieser Entwicklung. Aktuell stellt in diesen Tagen die FLUXX AG aus Altenholz bei Kiel auf die kommunikationsorientierte Aktiengattung um.
Zum Vorteil der direkten Ansprache des Anlegers, der durch die Angaben im Aktienregister weitgehend bekannt ist, kommen die vereinfachten Prozesse zur Hauptversammlung. Die HV-Einladung,
die Antwortbögen und Formulare für Weisungen sowie Geschäfts-
und Quartalsberichte und andere Aktionärsinformationen können direkt und alternativ auch online verschickt werden. Gerade Internet affine Gesellschaften erhoffen sich dadurch mehr Flexibilität und Nähe für den Dialog mit den Aktionären. Diese Rechnung scheint aufzugehen. FLUXX Vorstandssprecher Rainer Jacken: „Die Umstellung von Inhaber- auf Namensaktien erfüllt einen wesentlichen Zweck: die zielgerichtete, intensive und direkte Kommunikation mit unseren Aktionären. Wir möchten außerhalb der Quartals- und Geschäftsberichte regelmäßig über den aktuellen Stand der wichtigsten Ereignisse informieren und hierdurch das Unternehmen und den Markt transparenter gestalten.“
Nachdem in den letzten Wochen bereits die Celesio AG von einer anderen Aktiengattung auf Namensaktie umgestellt hat, folgt heute
die FLUXX AG. Der Markt der damit verbundenen Dienstleistungen entwickelt sich wieder dynamischer. „Umstellungen“, erklärt registrar services Geschäftsführer Thomas Licharz, „wurden noch vor ein paar Jahren bei den Gesellschaften kaum thematisiert. Unsere Zielgruppe waren IPOs, denen wir die Vorteile der Namensaktie und des Aktienregisters präsentierten. Diese Überzeugungsarbeit müssen wir heute nicht mehr leisten. Wir freuen uns für die deutsche Aktienlandschaft über diese Flexibilisierung.“
Qimonda, Air Berlin, Klöckner & Co. und die PATRIZIA Immobilien AG sind nur einige der Gesellschaften, die in diesem Jahr direkt mit Namensaktien an die Börse gegangen sind. Geschäftsführer Thomas Licharz: „Der Trend wird weiter anhalten. Gerade für mittlere und größere Unternehmen mit einem höheren Streubesitz ist die Namensaktie zunehmend attraktiv. “ Die PATRIZIA Immobilien AG beabsichtigt ebenfalls klare Kommunikationsvorteile für sich zu nutzen: „In einer sensiblen Branche mit engagierten Investoren sind wir sehr stark an einem konstruktiven Dialog interessiert. Das ist für unser Geschäft sehr wichtig“, bestätigt auch Claudia Kellert, Managerin Investor Relations, von der PATRIZIA Immobilien AG.
[25.09.2006]

