Registrar Services GmbH führt das Aktienregister der "Aktie Gelb"
Die Deutsche Post AG nutzt die Kompetenz von registrar services
Frankfurt am Main, 7. November 2000
Mit dem größten Namensaktien-Börsengang in der Geschichte Deutschlands übernimmt das Frankfurter Unternehmen bereits das zwölfte Aktienregister namhafter deutscher und internationaler Gesellschaften, darunter Werte des DAX und des Neuen Marktes. Für die Zeichner der 'Volksaktie' stehen bis zu 319,3 Millionen Papiere zum Verkauf. Für Registrar Services GmbH kündigt sich damit nach dem Börsengang der Infineon AG im Frühjahr 2000 ein weiteres großes Transaktions- und Bearbeitungsvolumen an.
Thomas Licharz, Geschäftsführer der Registrar Services GmbH, erklärt: 'Größere Unternehmen beauftragen für die mit der Aktienregisterführung verbundenen Tätigkeiten und Aufgaben bevorzugt einen spezialisierten Dienstleister wie die Registrar Services GmbH.' Doch zunehmend sehen auch Unternehmen mit geringeren Aktionärszahlen die Vorteile des breiten Angebots und Know-hows. Die Transaktionen bewältigt der Service Provider mit einem System, das hinsichtlich Transaktionsvolumina unbeschränkt ist und höchste Datensicherheit garantiert. 'Wir bieten den Emittenten permanenten Zugriff auf zahlreiche Aktionärsinformationen und eröffnen ihnen damit neue marketingspezifische Chancen. Die Deutsche Post AG hat sich für die Registrar Services GmbH entschieden, um diese Vorteile zu nutzen', begründet Thomas Licharz den Entschluss der Deutschen Post AG.
Transparenz für Investor-Relations
Als Partner für Emittenten von Namensaktien bietet der Marktführer für Aktienregisterführung seinen Kunden mit einem speziell entwickelten internetbasierten Investor-Relations-Information-System eine umfangreiche Analyse- und Auswertungsmöglichkeit der Aktionärsstruktur - Grundlage für ein effizientes Investor- Relations-Management.
Um die Qualität und Aktualität der Datenmeldungen von den Depotbanken sicherzustellen, werden diese Informationen automatisiert überprüft und bei Bedarf manuell recherchiert. Die Vollständigkeit dieser Daten ist die Basis für die direkte Kommunikation zwischen Emittent und Aktionär, zum Beispiel bei der Einladung zu den gesetzlich vorgeschriebenen Hauptversammlungen der Aktiengesellschaft.
Der Erfolg der Namensaktie
Die Namensaktie hat für viele Emittenten an Reiz gewonnen: Bei Inhaberaktien sind Informationen über die Aktionäre nur in zusammengefasster Form, beispielsweise durch kostspielige Aktionärserhebungen, die sich schnell als veraltet erweisen, zu ermitteln. Im Vergleich zu den Inhaberaktien, bei denen keine Verpflichtung für die Weitergabe von Aktionärsinformationen durch die Depotbanken besteht, kann die Gesellschaft, die Namensaktien emittiert, die gewonnenen Daten z. B. bei der Einladung zur Hauptversammlung und zu ihren Investor-Relations-Aktivitäten direkt nutzen. Geschäftsführer Thomas Licharz bestätigt: 'Ergebnis ist, dass die Gesellschaft in einen zielgruppenorientierten Dialog mit ihren Aktionären treten kann. Effektive und kostengünstige Investor-Relations werden gefördert. Zudem gewinnt die Namensaktie mit dem verstärkten Einsatz elektronischer Medien an Attraktivität. Ein weiterer Vorteil: Die Namensaktie ist internationaler Standard und Voraussetzung für Listings in den USA.'

