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Börsengang der Versatel AG

Mit Namensaktie auf Draht 

Das Telekommunikations-unternehmen Versatel ist seit heute an der Frankfurter Börse notiert. Es ist davon auszugehen, dass der DSL-Internet- und Festnetz-Anbieter schnell in den Auswahlindex des TecDax aufsteigen wird. In der Gesellschaft sind zahlreiche Regional- und Stadtnetzbetreiber vereint. Der Börsenneuling ist bei DSL-Internet- und Festnetzzugängen deutschlandweit die Nummer 3 hinter Telekom und Arcor/Vodafone. Knapp 8 Millionen Haushalte in elf Bundesländern und 170 deutschen Städten deckt Versatel dabei ab. Bei privaten DSL-Anschlüssen beträgt der Marktanteil rund 17 Prozent. Mit dem Erlös aus dem Börsengang will Versatel das erfolgreiche Wachstum verstärken. Es ist geplant, das Netz weiter auszubauen, um auch Kunden in heute noch nicht versorgten Regionen zu erreichen. Dies soll durch den Ausbau der bestehenden Netzinfrastruktur - also den Anschluss weiterer so genannter Hauptverteiler - und durch ausgewählte Akquisitionen deutscher Regional- und Stadtnetzbetreiber geschehen.

Die Versatel AG hat sich für die Namensaktie als Wertpapiergattung entschieden. Das Aktienregister führt registrar services GmbH aus Eschborn. Damit konnte der Dienstleister neben der QSC AG ein weiteres Telekommunikationsunternehmen in die Reihe der Kunden aufnehmen. Bisher sind im Referenzportfolio zahlreiche DAX-Gesellschaften vertreten. Von der Automobilbranche über die Immobiliensparte und den Maschinenbau bis hin zum Reisemarkt vertrauen Gesellschaften mit den unterschiedlichsten Produkten und Dienstleistungen auf das Know-how des Aktienregisterführers. „Mit der Aktienregisterführung und den HV Services für Air Berlin PLC oder GAGFAH SA haben wir bewiesen, dass wir auch für ausländische Gesellschaften die erste Wahl sind", beschreibt registrar services Geschäftsführer Thomas Licharz die weiter gestärkte Position seines Unternehmens.

[27.04.2007] 

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