Wie informieren sich die deutschen Anleger?
Capital ist unter Anlegern die meistgenutzte Finanzzeitschrift. Dies geht aus einer Umfrage zum Wertpapierbesitz der Bundesbürger hervor. Auftraggeber waren die Deutsche Börse, das Deutsche Aktieninstitut (DAI) und das Deutsche Derivate Institut. Befragt wurden 2.500 Haushalte. Unter den 720 Haushalten mit Aktienbesitz nennen fast ein Viertel (23 Prozent) 'Capital' als ihre Lektüre. Weitere genutzte Quellen sind unter anderem das 'Handelsblatt' (20 Prozent), die 'FAZ' (19), 'Die Welt' (17), 'Wirtschaftswoche' und 'Finanztest' (je 15) sowie 'Focus Money' (zehn Prozent der Befragten). Bei den TV-Angeboten nutzen die Anleger für ihre Entscheidungen Wirtschafts- und Börsensendungen auf n-tv und ARD (36 Prozent), N24 (32) und ZDF (29). Unter den Online-Portalen werden Finanztreff von 17 Prozent, OnVista von zwölf und Wallstreet Online von zehn Prozent der Anleger-Haushalte aufgerufen. Eine Kurzstudie des DAI aus diesem Jahr kommt zu dem Ergebnis: „Eine grundlegende Verbesserung der Aktienakzeptanz erfordert einen Abbau der Unkenntnis bei den mit der Aktienanlage Unerfahrenen. Dies kann mittelfristig nur durch eine grundlegende ökonomische Bildung oder eine von Finanzdienstleistungen durch entsprechend gestaltete Angebote verbessert werden."
